Wie du die psychischen Muskeln deines Kindes wachsen lässt, damit es gestärkt aus Krisen hervorgehen

Aktualisiert: März 5

Kinder können physische und psychische Muskeln entwickeln - das nennt man Resilienz - die Widerstandsfähigkeit, die man braucht, um Krisen zu bewältigen.

Wir können Resilienz am besten als Kind entwickeln und lernen, eine Situation nicht nur zu überstehen, sondern auch für unser weiteres Leben daraus zu lernen. Kinder benötigen in sehr vielen Situationen ihre psychischen Muskeln, um mit Herausforderungen und Verletzungen umzugehen. Wir Erwachsene können ihnen helfen ihre Widerstandsfähigkeit zu entwickeln. Das können wir etwa mit Geschichten über resiliente Persönlichkeiten machen - dabei lernen Kinder, wie man mit Problemen besser umgehen kann.



Woran erkennt man, dass jemand resilient ist?

Widerstandsfähige Menschen erkennt man daran, dass sie ein positives Mindset haben. Sie suchen nach Lösungen, glauben an sich selber, bauen Freundschaften auf und können auch auf sich selber stolz sein.


Was wir aus Studien über Resilienz wissen:

· Resilienz ist nicht angeboren, wir können sie erlernen.

· Wir sind nicht immer gleich widerstandsfähig, es liegt auch an den Lebensumständen

· Kinder lernen Resilienz am besten an Vorbildern, z.B. durch Geschichten über starke & inspirierende Persönlichkeiten


Praktische Tipps, die deinem Kind dabei helfen, widerstandsfähiger zu werden:


Du bist talentiert!Bestärke dein Kind in seinem Hobby - lobe es, verbringe Zeit mit ihm und schenke ihm Anerkennung

Du bist nicht deine Note!Bei schlechten Noten versuche, diese nicht als Versagen zu sehen, sondern als Hinweis, wo dein Kind noch auf Unterstützung angewiesen ist. Formuliert Ziele und arbeitet gemeinsam daran, diese zu erreichen

Du bist wichtig!Übertrage deinem Kind Verantwortung und räume ihm nicht jeden Stein aus dem Weg. Verantwortung zu übernehmen lernt man nur dadurch, dass man Verantwortung bekommt.

Du kannst alles schaffen!

Arbeite mit positiven Affirmationen. Diese helfen effektiv das Selbstwertgefühl aufzubauen, indem man sich seine Stärken bewusstmacht. Affirmationen sind Sätze, die am Tag öfter wiederholt werden und helfen, positive Gedanken ins Unterbewusstsein zu bringen.


Beachte bitte Folgendes:

1. Eine Affirmation ist immer positiv formuliert (die Wörter nicht/kein sollen in einer Affirmation nicht vorkommen) und beginne mit "Ich bin…/Ich kann…/ Ich darf…."

2. Formuliere sie kurz, einprägsam und finde das, was du bei dir stärken möchtest.

3. Schreibe sie auf und sag deine Affirmationen immer laut vor. Du kannst auch ein Foto davon als Bildschirmhintergrund nehmen, um dich sooft wie möglich daran zu erinnern.


4. Beispiele für starke Affirmationen:

Ich bin mutig.

Ich bin stark.

Ich bin voller Liebe.

Ich besitze alles was ich brauche.

Ich bin wertvoll.

Ich lerne gerne Neues.

Ich bin richtig, genau so wie ich bin.

Ich vertraue mir.

Ich werde geliebt.

Ich bin ein guter Freund.


Hier findest du unsere "Gute Gedanken -Meditation". Sie ist vollbepackt mit positiven Affirmationen für einen besonders schönen Tag.


Mach es dir bequem und gönn dir einen Mini-Urlaub.

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