Exklusivinterview: 10 Fragen an Autor & Befreiungscoach Lorenzo Torri



“Das Leben ist ein Abenteuer und wird durch vielen Prüfungen geprägt, jeder Mensch verkraftet es anders, jeder Mensch ist Gott sei Dank anders und jeder Mensch geht seinen eigenen Weg. Dieser Weg will von jedem auf einfachste und psychologisch angenehmste Weise bestritten werden. Es entstehen deshalb die Gewohnheiten, die für uns im Leben dann sehr oft zur Last werden.”

- Lorenzo Torri



Er ist Autor und Befreiungscoach.

Sein Buch heißt „Befreiung - Heute ist mein Tag“ und motiviert uns dazu, suchtfrei, selbstbestimmt und vor allem gesund zu werden und zu bleiben. Denn wenn heute, morgen und übermorgen unsere besten Tage sind, können wir sorgenfreier und damit befreiter durch das Leben gehen. Wir können den Ballast, der auf unseren Schultern liegt und uns lange Zeit zurückgehalten hat, endlich abschütteln.


Lorenzo, wie haben Sie sich als Kind in Erinnerung?

Ich war ein gutmütiges und lustiges Kind. Zu dieser Zeit mussten wir mit sehr wenig auskommen, Fernsehen gab es gut wie keines, Spielsachen waren sehr rar. Trotzdem war mir nie langweilig. Man hatte natürlich auch Freunde zum Spielen, ich konnte aber stundenlag alleine sein und z.B. auf einem Baum sitzen und die Natur beobachten. Das ist heute in der westlichen Welt kaum mehr vorstellbar. Man sieht Kinder den ganzen Tag beschäftigt, jede Stunde ist verplant. Dabei wäre eine sogenannte Langeweile für die Entwicklung von Geist und Seele enorm wichtig.

Wie schaffen Sie es, bewusst Achtsamkeit in ihren Alltag zu integrieren?

Da ich mich ja schon seit über 30 Jahren mit dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein beschäftige, habe ich natürlich schon einige Methoden ausgeübt bzw. ausprobiert. Aus dieser Erfahrung heraus habe ich selbst eine Methode entwickelt, die ich unkompliziert und jederzeit ausüben kann. Seitdem nutze ich nur noch die „HEUTE IST MEIN TAG“-Technik. Sie macht Spaß, sie ist effizient und total easy umzusetzen. Das heißt nicht, dass andere Achtsamkeitsübungen nicht gut oder nicht zielführend sind. Alle Übungen sind Geschmackssache und es sollte sich jeder die Übungen anlernen, die gefühlsmäßig am meisten guttun.

Lorenzo, gibt es eine Angst, die sie besiegt haben?

Angst direkt nicht, aber ich habe mir seit meinem 25. Lebensjahr plötzlich immer große Sorgen gemacht, auch wenn es um Kleinigkeiten ging. Das war für mich echt belastend und fremd, denn davor habe ich Sorgen nur gekannt, wenn wirklich etwas Gravierendes geschehen ist. Dieser Zeitpunkt war mitunter auch der Auslöser, dass ich mich dem Thema Bewusstsein und Unterbewusstsein des Menschen auseinandersetzte. Ein Buch, das ich mir damals gekauft habe und das mir sehr geholfen hat, steht immer noch in meinem Bücherregal. Gelegentlich schau ich da sogar noch rein und lese die Textausschnitte, die ich mir damals markiert habe. Das Buch ist ein Klassiker und wird immer noch sehr viel gekauft. Es ist von Dale Carnegie und heißt „Sorge Dich nicht – Lebe!“.


Wer inspiriert Sie und warum?

Mich inspirieren Personen, die auf der Suche nach der Wahrheit im Leben sind. Es muss ja nicht alles richtig sein, was uns oft vorgesagt wird. Das Leben ist eben unergründlich. Es gibt Menschen, die viele Thesen in Frage stellen und neu erforschen. Genau wie diese Menschen bin ich ein ewig Suchender.


Was macht Sie glücklich?

Glück und Zufriedenheit sind für mich Zustände, an denen ich ständig arbeite. Es ist ja leider nicht möglich, diese als Dauerzustand zu haben. Wichtig finde ich, dass man allgemein mit weniger unrealistischen Erwartungen durchs Leben geht, dann gibt es auf jeden Fall viel weniger Unzufriedenheit und dadurch mehr Zufriedenheit. Das Glück findet man im Inneren, nicht im Außen. Als Kind habe ich in den Tag gelebt, nicht an Gestern und an Morgen gedacht, und war mit sehr wenigen materiellen Dingen trotzdem glücklich. Ich denke, je mehr man sich dieses Verhalten wieder aneignet, desto mehr kommen solche Glücksmomente vor. Die „HEUTE IST MEIN TAG“-Technik unterstützt mich dabei enorm, aber es gibt zu diesem Thema auch viele andere gute Methoden bzw. man sie auch kombinieren.


Gibt es Dinge, die Sie immer wieder gerne machen? Rituale am Morgen zum Beispiel, die für Ihren Erfolg wichtig sind?

Erfolg ist für mich eine persönliche Angelegenheit, aber jeder Mensch definiert Erfolg anders. Der eine legt seinen Erfolg auf den Beruf, der andere auf sein Hobby, seine Beziehung, Familie, Gesundheit usw. aus. Dies ändert sich natürlich auch während der Jahre. Vor Jahren, als für mich noch der berufliche Erfolg wichtig war, habe ich als Ausgleich Sport betrieben und ich habe mich immer mit dem Bewusstsein bzw. Unterbewusstsein beschäftigt. Dies hat mich auch mental gestärkt und gab mir eine innere Kraft und Ruhe. Rituale habe ich nie ausgeübt, vielleicht einmal ausprobiert, aber sie waren kein fixer Bestandteil in meinem Leben. Die „HEUTE IST MEIN TAG“-Technik, die ich jetzt dauernd anwende, könnte man wahrscheinlich als Ritual definieren, ist aber definitiv kein Ritual für mich, sondern mehr wie ein unsichtbarer Schild, der mich vor allem Negativen bewahrt. Die Technik macht mir Spaß, ist vollkommen in meinen Alltag integriert und bringt fast unbemerkt schnelle Ergebnisse.


Was machen Sie, um sich zu entspannen?

Zum Entspannen gehe ich gerne eine Stunde spazieren, oder setze mich einfach auf eine Bank und lasse meine Gedanken kreisen.

Wenn Sie irgendetwas auf der Welt verändern könnten, was wäre das?

Es wäre schön, wenn es allen Menschen gut gehen würden, wenn die Kluft zwischen arm und reich nicht so extrem wäre. Alle sollten ein Leben in Freiheit und ohne Armut genießen. Ohne Kriminalität, Korruption, Hass und Neid.


Was war die beste Entscheidung in Ihrem bisherigen Leben?

Man trifft im Laufe des Lebens etliche Entscheidungen. Ich habe mich bei vielen meiner Entscheidungen auf mein Bauchgefühl verlassen und nicht nur auf den Verstand. Ich habe mich also immer auf das Unterbewusstsein verlassen - und dass lange bevor ich mich überhaupt mit dieser Materie beschäftigt habe. Mit vielen Entscheidungen, die ich so getroffen habe, bin ich gut gefahren. Entscheidungen zu treffen, nicht nur rational, sondern auch mit Bauchgefühl, das war die beste Entscheidung in meinem bisherigen Leben.

10. Stellen Sie sich vor, Sie könnten in die Vergangenheit reisen, ihr 10-jähriges ICH besuchen und ihm einen Tipp fürs Leben geben. Was wäre das?

Ich würde mir ein paar positive Empfehlungen fürs Leben mitgeben:


  • Das Leben ist grenzenlos, es ist vieles möglich, egal für welchen Weg du dich entscheidest. Setz dir also keine Grenzen.

  • Du musst nicht immer nur den Erwartungen anderer entsprechen.

  • Setze dir selbst sinnvolle Ziele und verfolge diese, akzeptiere auch Rückschläge und nimm diese nicht persönlich.


Vielen Dank, Lorenzo!


Weitere Infos zur "Heute ist mein Tag"-Technik findest du hier: befreiung.info

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